Was sich
vor ein paar Tagen schon andeutete, wird jetzt zur Gewissheit: In den Kinderporno-Ermittlungen im Rahmen der "Operation Himmel"
werden die allermeisten Verfahren gegen die 12.000 Verdächtigen sofort eingestellt. Das heißt, es werden tausende Menschen
kaltblütig sozial hingerichtet - nichts anderes ist eine Hausdurchsuchung und PC-Beschlagnahme mit dem Verdacht "Besitz von Kinderpornos" - um eine Handvoll echte Täter zu erwischen. Da ist es extrem zynisch, wenn manche Zeitungen jetzt titeln:
"Für die meisten Verdächtigen ohne Folgen".
Das ganze natürlich mediengerecht über die Weihnachtsfeiertage (Fest der Kinder, da kommen Verbrechen an solchen natürlich noch mal extra böse) und kurz vor der Unterzeichnung des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung durch den Bundespräsidenten.
Update: Auch SPON hat es jetzt mitbekommen (und schreibt genauso zynisch von "folgenlosen Ermittlungen"). Nicht zuletzt werden hier auch meine Steuergelder verbraten!
beredt - 29. Dez, 13:26